„Nur wo Du zu Fuß warst, bist Du auch wirklich gewesen.“ Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
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Kulturtour durch Weimar im Oktober 2019
Veröffentlicht am
Um eine solche durchzuführen, wurde ich gebeten. Ein gut befreundetes Ehepaar, welches mit uns gemeinsam 2016 Spitzbergen umrundete, hatte den Wunsch geäußert, Weimar überhaupt etwas näher kennenzulernen.
Durch die vielen Jahre, die ich in den Neunzigern in und um Weimar beruflich verbrachte, ist es für mich ein Leichtes den neugierigen Besucher an den Rand seiner Aufnahmefähigkeit zu führen. So geschah es am 12. Oktober bei bestem Wetter. Dass parallel zu unserem Besuch auch noch der beliebte Zwiebelmarkt stattfand, rundete unser Event zudem ab.
Die Stationen unseres Cityrundganges sind im Folgenden für die Leser zusammengetragen.
Wie immer wünsche ich viel Spaß mit meinen Bildern,
Euer Mayk!
Henry van de Velde Haus – Zu Besuch beim Urvater des Jugendstils
Bild 1 – EingangssituationBild 2 – Blick in den GartenBild 3 – GebäuderückseiteBild 4 – Terrasse des HausesBild 5 – BibliothekBild 6 – Deckenleuchte im VestibülBild 7 – Das Klavier seiner äußerst begabten EhefrauBild 8 – TreppenaufgangBild 9 – Herrlicher JugendstilschrankBild 10 – Arbeitsecke des MeistersBild 11 – Schreibtisch in der BibliothekBild 12 – Büste van de VeldesBild 13 – Schweifender Blick durch die Räume – sie sollten nach dem Willen des Hausherrn ineinanderfließend übergehenBild 14 – Er erfand auch die Bilderleisten, wie sie heute noch oft verwendet werden.Bild 15 – Fantastisches Sitzmobilar von überzeugender EinfachheitBild 16 – Diese Details sind wunderschön: Absperrventil aus KupferBild 17 – Spiegelkommode
Im Schlosspark
Bild 18 – malerische GartenidylleBild 19 – Der Park besitzt viele dieser imposanten Bäume.Bild 20 – Farbspiele vom FeinstenBild 21 – Das Römische Haus, eher einem Tempel gleichend, im Park; Goethe legte einst dieses Areal liebevoll an. Als Liebhaber Italiens wollte er unbedingt eine mitgebrachte Erinnerung wahren. So ließ er das Römische Haus an dieser Stelle errichten. Wenn Ihr das Bild vergrößert, seht Ihr im Untergeschoß eine Badewanne aus Naturstein. Welchem Zweck sie wohl diente?
Das Haus am Horn – Entwurf: Georg Muche (1923)
So viel Bauhaus besitzt Weimar gar nicht, denn wegen der Nationalsozialisten verließen die Bauhausarchitekten frühzeitig Weimar in Richtung Dessau, bevor sie schlussendlich größtenteils nach Amerika auswanderten, um dort die uns heute bekannten Wolkenkratzer zu entwerfen und zu bauen. Dieses Haus ist allerdings eine verbliebene Bauhausikone!
Bild 22 – Ansicht 1Bild 23 – Ansicht 2
Goethes Gartenhaus
Bild 24 – Ansicht 1Bild 25 – Blick in den Garten des HausesBild 26 – Die wohl bekannteste Ansicht vom Park aus
Die Bauhausschule
Bild 27 – Van de Veldes sicher berühmtestes Gebäude – Jugendstil in Vollendung
Das neue Bauhausmuseum
Bild 28 – Blick auf die von HOCHTIEF, NL Erfurt, errichtete Weimarhalle, auf die die Thüringer HOCHTIEF-ler bis heute sehr stolz sind.Bild 29 – Prof. Heike Hanada als Architektin hat es einfach drauf! Aus meiner Sicht ein architektonischer Meilenstein, der Weimar langfristig bereichern wird.Bild 30 – Sichtbeton in Reinkultur …Bild 31 - …wie man sehen kann.Bild 32 – der MuseumsshopBild 33 – das spektakuläre Spiegel- und Knotengeflecht am Museumszugang …Bild 34 – … zweimal zu betrachten. Irre, diese Knoten im Detail zu betrachten!Bild 35 – Tja, das ist eine Metapher schlecht hin, die mich begeistert. Im neuen Bauhausmuseum spiegelt sich die Nazi-Vergangenheit vom berüchtigten Gauforum wieder. Mir stockte der Atem über diese gelungene Zeitverbindung (ob gewollt oder nicht gewollt, sei dahingestellt).
Für all jene, die gern auch einmal einen solchen Tag in Weimar verbringen möchten, empfehle ich folgendes:
1. Zögert nicht, dies zu tun!
sowie
2. Bereist noch Schloss Ettersburg und lasst den Tag dort wunderschön ausklingen!
Genießt es unbedingt!
PS: Die Bilder hat der Fotograf mit seiner Nikon D 7200 erstellt.