„Nur wo Du zu Fuß warst, bist Du auch wirklich gewesen.“ Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
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Oberwiesenthal im März 2025 – Wintersport und Erholung am Fichtelberg
Veröffentlicht am
Wenn der Mensch einen Ort sucht, um kurzerhand dem Arbeitsalltag entfliehen zu können, so ist der Suchende in Oberwiesenthal genau am richtigen Ort.
Die in Deutschland höchstgelegene Stadt (!!!) bietet dafür alles, was der Erschöpfte benötigt. Es gibt eine Unmenge an Übernachtungsmöglichkeiten, gute Gastronomie, ausreichend Wanderwege und vieles mehr, natürlich auch reichhaltige Natur, soweit das Auge reicht.
Ob ich selbst als Kind jemals dort oben war, weiß ich gar nicht. Ich habe nur immer viel davon gehört. Schlussendlich hat der MDR mit einer Reportage den Anstupser geliefert, dorthin zu reisen.
Das Wetter war gut, Schnee lag auch noch etwas und nachts wurde es auch ordentlich kalt.
Beste Bedingungen für einen Erholungsurlaub!
Die Bilder hat wieder einmal meine Nikon D7200 erstellt.
Viel Spaß beim Ansehen der Fotos, Euer Mayk!
Bild 1 – Blick in einen zu dieser Zeit ziemlich verträumten OrtskernBild 2 – Die Fichtelberg-Bahn befindet sich in unmittelbarer NäheBild 3 – Die Talstation ist ein kleines, sehenswertes DenkmalBild 4 – Wer es zu DDR-Zeiten in dieses FDGB*-Hotel geschafft hatte, konnte sich schon ein wenig privilegiert fühlen. *FDGB = Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (der DDR)Bild 5 – Modernere Bauten säumen den OrtsrandBild 6 – Oberwiesenthal verfügt auch über eine Sommerrodelbahn. Gemütlich geht es talabwärts.Bild 7 – Skispringen und Oberwiesenthal gehören seit Urzeiten dieses Sports zusammen. Große Namen verbinden sich mit dieser Anlage. Jens Weißflog ist der bekannteste.Bild 8 – Postkartenwetter auf dem Fichtelberg mit dem Fichtelberg-Haus, welches auf eine sehr bewegte Geschichte zurückblicken kann. Weit reicht der Blick in die Ferne vom höchsten Berg des Ostens, wenn das Wetter mitspielt.Bild 9 – Die Gaststube ist sehr gemütlich und wirkt auf jeden Fall einladend.Bild 10 – Ebenso imposant ist der herrliche Blick.Bild 11 – Auf dem Fichtelberg befindet sich ebenfalls eine Station des Deutschen Wetterdienstes.Bild 12 – Der Keilberg mit 1.244m auf der tschechischen Seite ist nochmal rund dreißig Meter höher als sein deutsches Pentan, der mit 1.215 m angegeben wird.Bild 13 – Aufgrund ihrer schattigen Lage sind viele Loipe bis in das Frühjahr hinein befahrbar.Bild 14 – Das Hotel „Sachsenbaude“ wirkt schon sehr mondän.Bild 15 – Ein Relikt aus früheren Jahren: Ein Skilift aus den Fünfzigern, heute außer Betrieb.
Ausflug nach Karlsbad – Kaiserbad-Architektur im großen Stil
„Es gibt nur drei Orte in der Welt, wo ich möchte leben: Rom, Weimar und Karlsbad.“, kann Goethe zitiert werden. Immerhin besuchte er Karlsbad 13-mal in den Jahren 1785 bis 1823. In Summe verbrachte er dort drei seiner Lebensjahre. Unerwartet erlebte Goethe dort auch im Alter von 74 Jahren Frühlingsgefühle bei der 19-jährigen Ulrice, die allerdings unbeantwortet blieben.
Heute erinnert das Goethe-Bierhaus an seine Aufenthalte in Karlsbad.
Zu Recht zog es den alten Schwerenöter in diese traumhafte Kur-Metropole. Karlsbad ist die
dritte der sogenannten Kurbäderstädte neben Marienbad und Franzensbad.
Auf jeden Fall ist Karlsbad eine Stippvisite wert. Fest steht, wenn man Urlaub in Oberwiesenthal verbringt, muss man unbedingt einen Abstecher dorthin unternehmen. Keine Stunde benötigt der Reisende mit dem Auto, wenn er gemütlich über das Land tuckert.
Wie sehr es sich lohnt, sollen die nächsten Bilder zeigen.
Bild 16 – Der Auftakt zu einer ganzen Serie kaiserzeitlicher Prachtbauten.Bild 17 – Sie reihen sich eng aneinander und überbieten sich in ihrer Pracht gegenseitig …Bild 18 – … wie man hier gut sehen kann.Bild 19 – Und was machen die Kommunisten? Sie donnerten dieses Ungetüm zwischen all die schönen Prunkvillen.Bild 20 – Wandelgänge für die einstigen Kurgäste können besichtigt werden.Bild 21 – Sie sind mit viel Liebe zum Detail gebaut worden.Bild 22 – Auch die Hänge des historischen Stadtkerns sind mit prächtigen Villen übersäht.Bild 23 – … wie auch dieses Bild zeigen soll.Bild 24 – Die Tepla versorgt Karlsbad mit frischem Wasser und der dazu gehörigen Idylle.Bild 25 – Prunkbauten säumen den Flusslauf. Sie beherbergen Hotels, edle Geschäfte, Restaurants und vieles mehr. Alles ist wunderschön erhalten geblieben und wirkt sehr gepflegt.Bild 26 – Das Grandhotel von KarlsbadBild 27 – Auch Kunst kann bestaunt werden. Schaut genau hin, es ist sehr witzig gemacht.Bild 28 – Vor einer solchen Kulisse kann der Tourist schon mal einen erholsamen Tag verbringen. Es lädt alles zum Verweilen ein.
Letzte, aber wichtige oder schöne Impressionen, die Euch nicht vorenthalten möchte
Bild 29 – Historische Eisenbahnbrücke der Fichtelberg-Bahn.Bild 30 – Ein altes Dampfross zieht sie durch die Landschaft bis heute.Bild 31 – Fahrgäste sitzen in diesen altehrwürdigen Wagons. Eisenbahnromantik pur.Bild 32 – Noch einmal ein Blick auf die Bergbahn.Bild 33 – Ebenso die Schanzenanlage aus einer anderen Perspektive.Bild 34 – Der Eschenhof ist sehr, sehr bekannt. Alte DDR-Staatsleute hielten sich hier gern auf.Bild 35 – Dieses Highlight liegt ca. 3,5 km außerhalb. Es ist das Hotel von Jens Weißflog, der hier seine Heimat hat. Seine sportlichen Erfolge sind legendär, ein richtiges Skisprungass.Bild 36 – Die Anlage wirkt sehr gemütlich, sehr durchdacht und einladend.Bild 37 – Da Hotel befand zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes im Renovierungsmodus. Wir betraten es dennoch und trafen am Empfang den Meister höchstpersönlich. Er erfüllte unseren Wunsch, indem er uns sein Museum öffnete, was wir ausgiebig genossen. Diese Sammlung ist unfassbar beeindruckend. Vieles hat der Champion selbst kommentiert. Es ist sehr amüsant, sich den Rückblick auf ein so bewegtes Sportlerleben einzuverleiben.Bild 38 – Um ein Selfie zu bitten, war mir dann doch zu respektlos. Daher entschied ich mich für diese Variante, den wirklich schönen Augenblick in Erinnerung zu behalten.