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Abtenau im Salzkammergut – Winterurlaub im Februar 2019

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Es gibt so Orte auf dieser Welt, zu denen man immer wieder gern zurückkehrt. Abtenau im österreichischen Salzkammergut bei Salzburg ist für uns so ein Ort. Viele von uns kennen dies sicher sehr gut. Man weiß, was einen erwartet, kennt Quartier, Menschen und Küche.

Also entschieden wir uns nach längerer Pause ein weiteres Mal für den wunderschönen Ort.

Was macht den Reiz von Abtenau denn aus? Die Anreise ist schon mal sehr unproblematisch. Über München geht die Reise vorbei am Chiemsee in Richtung Salzburg. Hat man Salzburg im Rückspiegel, biegt man nach rechts ab und fährt noch ein Stückchen dem Dachstein- und Tennengebirge entgegen. Abtenau ist nicht einer von diesen bekannten Touristenhotspots. Nichts ist irgendwie überhitzt. In diesem kleinen Städtchen kann der Besucher noch früh beim Bäcker ein gemütliches Schwätzchen abhalten, wenn die Brötchen geholt werden. Alle dort sind sehr, sehr freundlich. Die Stadt ist immer schön herausgeputzt. Das Umfeld von Abtenau lädt zu jeder Jahreszeit zu Aktivitäten in der Natur ein.

Das Tennengebirge bietet dem Betrachter von der Sonnleit’n-Alm, unserem Quartier oberhalb von Abtenau eine brillante Naturkulisse. Dieser Gebirgszug ist nicht besonders hoch, gerade mal 2.411 m am Bleikogel, jedoch sind die Berge sehr schroff, kantig und wirken schwer erreichbar. Unser Reiseziel selbst liegt nur auf 714 m. Dieser Umstand reicht allerdings aus, um dort sehr schnell den Wetterkapriolen zum Opfer zu fallen. Mir ist es dort schon mehrfach passiert, dass das Wetter von jetzt auf gleich umschlug. Bei den heftigen Schneefällen, die zum Jahresbeginn über Bayern und Österreich niedergingen, bekam diese Ecke mit am meisten ab.

Daher rührte sicher auch die traumhafte Atmosphäre, die wir dort im Winter erleben konnten. Um ein wenig vom beruflichen Alltag abschalten zu können, kann die vielen Möglichkeiten, die Abtenau bietet, gut nutzen. Man ist dort auf alles vorbereitet. Abfahrten, Loipe, Schneeschuhwandern oder einfach nur Spazieren gehen.

Das sonnige Wetter tat sein Übriges! Strahlend blauer Himmel und Temperaturen um den Gefrierpunkt ziehen die Gäste der Stadt förmlich von selbst hinaus in die Natur, was wir ausgiebig taten.

Die Gastronomie lässt am Abend, egal ob unten in der Stadt ober oben auf der Sonnleit’n-Alm, keinen Wunsch offen.
Den Rest der Werbung für dieses Kleinod sollen die nun folgenden

Bild 1 – Abtenau, tief eingeschneit. Bein diesem Anblick beruhigt sich die gestresste Seele quasi von selbst

Bild 2 – Die Sonnleit’n ist Alm, Restaurant, Seilbahnstation mit Übernachtungsmöglichkeiten und einem Hofladen. Die dort angebotenen Waren sind regionale Köstlichkeiten!
Bild 3 – Die kleine Kapelle oberhalb der Alm rundet die landschaftliche Idylle gut ab.
Bild 4 – Diese Brunnen sind sehr beliebt, weshalb sie auch so gern fotografiert werden.
Bild 5 – Formationen, wie wir sie hier sehen, sind schon etwas ungewöhnlich. Sicher auch schwierig zu erklimmen, wie man sich vorstellen kann.
Bild 6 – Das Zentrum von Abtenau. Wir sehen drei äußerst beliebte Hotels und den Marktplatz.
Bild 7 – Das Örtchen bereitet sich auf die Nachtruhe vor.
Bild 8 – Reist der Besucher mit der Seilbahn hinauf zur Karkogelhütte, kann dort entweder Wandern, Skifahren oder auf der Sonnenterrasse sowohl das tolle Wetter und die herrliche Aussicht genießen.
Bild 9 – Die Sonnleit’n-Alm vom Aussichtspunkt aus betrachtet.
Bild 10 – Wir besuchten auch einen Nachbarort – Gosau in der Nähe liegt auch Schladming. Den Wintersportlern ist Schladming sicher gut bekannt. Mit der Seilbahn fuhren wir hinauf auf die Zwieselalm auf 1.620 m. Wir blicken von dort direkt auf das Tennengebirge. Am rechten Bildrand ist unser Urlaubsort gerade noch zu erkennen.
Bild 11 – Hallstatt am gleichnamigen See. Kein Fotowetter, aber die Aufnahme lässt erahnen, dass es sich hier um ein ganz besonderes Highlight der Region handelt. Wir verstanden am Anfang unseres Rundgangs durch die Stadt die Anwesenheit so vieler Asiaten gar nicht. Wir rätselten eine ganze Weile herum, bis es uns einfiel. Vor einiger Zeit sahen wir im Fernsehen eine Reportage über einen chinesischen Freizeitpark. Der ungezügelte Kopierwille der Chinesen führte dazu, dass die Errichter des Parks Hallstatt 1:1 aufmaßen und komplett nachbauten. Jetzt kann man sich also Hallstatt in China ansehen. Dafür reisen nun die Chinesen aus ihrer Heimat hierher an, um sich das Original anzuschauen. Was für eine Welt?!
Bild 12 – Vollmondnacht und klare Bergluft – was macht der Hobbyfotograf in dieser Situation? Richtig, er bringt seine Gerätschaften in Stellung und experimentiert herum, bis die Aufnahme ihn zufrieden stellt. Es hat schon ein wenig gedauert, bis ISO-Stärke, Belichtungszeit und die Blende in Einklang gebracht waren. Auch dazu ist der Urlaub ja bekanntermaßen da.

Damit endet unsere kurze Exkursion nach Abtenau.

Ich wünsche mir, Ihr hattet Spaß, mir durch den Schnee zu folgen,
Euer Mayk!

PS: Die Aufnahmen konnten nur entstehen, weil ich eine Nikon D 7200 zur Hand hatte!